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Privacy Knigge schützt die Privatsphäre
in sozialen Netzwerken

von Rainer Wälde für den Deutschen Knigge-Rat

Seit der Französischen Revolution gilt die Privatsphäre zu den wichtigsten Grundrechten jedes Menschen. Nach den Protesten zur Volkszählung hat das Bundesverfassungsgericht 1983 das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ als wichtiges Grundrecht des Menschen bestätigt.
Dieses elementare Gut der Privatsphäre wird durch die neuen sozialen Netzwerke Xing, Facebook und google+ von vielen Nutzern leichtfertig aufgegeben. Der Deutsche Knigge-Rat hat deshalb einen „Privacy Knigge“ verabschiedet, der Nutzern von sozialen Netzwerken sieben konkrete Empfehlungen gibt:

  1. Alle Sicherheitseinstellungen aktivieren
    Prüfen Sie aktiv, welche Daten öffentlich von Suchmaschinen und fremden Personen eingesehen werden können. Selektieren Sie, ob neben Ihrem Profilfoto und Ihrem Namen weitere Informationen angezeigt werden.

  2. Bilden Sie Freundeskreise
    Bei google+ und Facebook können Sie Bekannte und Freunde unterscheiden. Überlegen Sie sich vorab, wen Sie in Ihrem Netzwerk zulassen. Legen Sie darüber hinaus unterschiedliche Kreise bzw. Listen für die unterschiedlichen Personengruppen an: Familie – Arbeit – Sport...

  3. Nach oben
  4. Schützen Sie bei jedem Eintrag Ihre Privatsphäre
    In der Standardeinstellung werden Ihre Pinwandeinträge meist öffentlich gepostet und sind sichtbar. Entscheiden Sie direkt beim Eintragen, welcher Personenkreis diese Nachricht lesen darf.

  5. Prüfen Sie Ihre privaten Fotos
    Viele Benutzer laden unbekümmert direkt vom Handy oder online selbst intime Fotos hoch, die sie im privaten Bereich selten oder gar nicht präsentieren würden. Überlegen Sie genau, ob Sie diese Bilder auch in drei Jahren noch im Internet unter Ihrem Namen finden möchten. Schützen Sie bei persönlichen Bildern auch die Privatsphäre der anderen Personen, in dem Sie diese vor dem Hochladen ausdrücklich um Erlaubnis fragen.

  6. Ihre Persönlichkeit verdient Schutz
    Überlegen Sie genau, ob Sie Ihre politischen Ansichten, ihre sexuelle Orientierung und Ihren Familienstand für jedermann öffentlich machen möchten. Auch in Ihrem persönlichen Benutzerprofil müssen nicht alle optionalen Felder ausgefüllt werden.

  7. Achten Sie auf Vertraulichkeit
    Soziale Netzwerke leben von persönlichen Kommentaren. Mitunter können öffentliche Kommentare diese Person auch „an den Pranger stellen“. Wählen Sie aktiv, ob ein Kommentar nicht besser als vertrauliche Nachricht verschickt werden sollte.

  8. Löschen Sie aktiv unerwünschte Einträge
    Das Internet vergisst nie. Unerwünschte Einträge lassen nach Jahren kaum noch löschen, weil die Daten auf ausländischen Servern gespeichert werden, die nicht dem deutschen Recht unterliegen. Prüfen Sie deshalb öffentliche Einträge zeitnah und löschen Sie umgehend Einträge, die Ihnen selbst oder anderen schaden könnten.

PDFPrivacy Knigge als pdf: Hier kostenlos herunterladen

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Wer im Beruf und im Leben vorankommen will, der muss mehr mitbringen als reines Fachwissen, denn ohne Sozialkompetenz geht wenig. Auf den Punkt gebracht heißt das: ohne Benehmen keinen Erfolg.

Leider wissen aber zu viele zu wenig über zeitgemäße Umgangsformen. Zudem erschwert die Fülle an Informationen die Orientierung. Das Experten-Team des Deutschen Knigge-Rates hat es sich seit 2005 zur Aufgabe gemacht, klare, moderne und wertorientierte Empfehlungen herauszugeben.

Mögen Ihnen die Empfehlungen und Tipps in den heikelsten Situationen des Lebens weiterhelfen. Wenn Ihnen etwas fehlt, dann schreiben Sie uns – die Themenliste wird laufend erweitert.

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