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Pressemitteilung vom 11. Dezember 2008
Der Deutsche Knigge-Rat empfiehlt
Weihnachtstrinkgeld – Keinen Schnaps mehr
für die Männer von der Müllabfuhr
Bonn – Zum Jahresende ist es üblich, „gute Geister“
mit einem Weihnachtstrinkgeld zu bedenken. Zum Beispiel: Die Männer
von der Müllabfuhr.
„Die freuen sich doch immer so über ein Fläschchen
Korn“ heißt es oft. „In der Kälte brauchen
die Jungs doch etwas Wärmendes!“ Doch die Fläschchen
an Korn, Bier, Schnaps und Wein kumulieren sich so schnell, dass
sie vielerorts für einen vorweihnachtlichen Dauerschwips reichen
könnten.
„Alkohol im Dienst ist – genau wie in anderen Firmen
– auch bei der Stadtverwaltung ein aktuelles Thema“
weiß Joachim Müller vom Deutschen Knigge-Rat. Einige
Stadtverwaltungen wünschen es deshalb gar nicht mehr, dass
Alkohol verschenkt wird. Andere erlauben nur Geschenke im Gegenwert
von bis zu 8 Euro. Bestechung gibt es schließlich überall,
und manch zusätzlicher Müllsack vor der Haustür verschwindet
gegen Bares.
„Gut gemeint“ ist leider nicht immer „gut“.
Joachim Müller empfiehlt: „Fragen Sie bei Ihrer Stadtverwaltung
nach, ob Weihnachtsgeschenke und -trinkgelder erwünscht sind
– und wenn ja in welcher Höhe. So können Sie Ihr
Präsent mit wirklich guten Gewissen überreichen. Ein Anruf
bei der Stadtverwaltung kostet Sie wenige Minuten, dafür können
Sie auf Jahre sicher sein, nicht nur stilvoll, sondern auch im Sinn
des Arbeitgebers zu handeln!“
Der Deutsche
Knigge-Rat / 11.12.2008
Weitere Informationen erhalten Sie von
Thorsten Thierbach
Tel.: (02 28) 82 05-73 32
Fax: (02 28) 36 80-8 43
E-Mail: to@vnr.de
Der Deutsche Knigge-Rat
c/o DER GROSSE KNIGGE
Theodor-Heuss-Str. 2–4
53177 Bonn
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Pressemitteilung
11.12.2008 als PDF