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Pressemitteilung vom 20.12.2005
Weihnachten/Knigge
Das größte Weihnachtsgeschenk:
Freunde, Familie und Mitarbeiter loben
Deutscher Knigge-Rat: „Geiz ist geil“-Mentalität
auch bei mitmenschlicher Wertschätzung
Bonn – Lob ist eines der schönsten Weihnachtsgeschenke,
im Privat- wie im Berufsleben. Darauf macht die Bonner Ratgeberzeitschrift
„Stil & Etikette“ auf-merk-sam. Seit Jahren kommen
Lob und lobenswerte Menschen viel zu kurz, bemängelt Rainer
Wälde, „Stil & Etikette“-Herausgeber sowie
Mitbegründer des Deutschen Knigge-Rats. „Wir brauchen
wieder eine Kultur der Wertschätzung.“ Er habe den Eindruck,
dass sich stattdessen eine „Kultur der Armut“ breit
gemacht hat. „Neid und Missgunst sorgen dafür, dass viele
sich selbst und ihren Mitmen-schen nichts mehr gönnen.“
Getreu dem Motto „Geiz ist geil“ werde auch an Lob,
Anerkennung und Wertschätzung gespart.
Weihnachten und Neujahr seien deshalb willkommene Anlässe,
sich auf gute Umgangsformen zu besinnen. Dazu zählen auch Respekt
und Anerkennung. „Wer achtsam ist, findet genügend Gelegenheiten
und Gründe, um dem Ehepartner, einem Freund oder einer Mitarbeiterin
ein Lob zu schenken.“ Falsch wäre es allerdings, wenn
es dann für ein ganzes Jahr dabei bliebe.
Der „Stil & Etikette“-Herausgeber: „Lob motiviert
und tut ganz einfach gut, wenn die Anerkennung der lobenswerten
Handlung unmittelbar folgt.“ Eine irgendwann später ausgesprochene
Anerkennung habe den faden Beigeschmack einer beiläu-figen
Pflichtübung. Wälde: „Auch wenn Engagement, Pflichterfüllung
und Leistung Selbst-verständlichkeiten sein sollten, so sind
sie trotzdem des Lobes wert.“ Sein Tipp: „Wer ehrlich
lobt, vergibt sich nichts. Der Belobigte dankt es ihm mit noch größerem
Einsatz. Der Grund: Er fühlt sich in seinem Tun bestärkt.“
Stil & Etikette
/ 20.12.2005
Stil & Etikette
Mit Takt und Stil zum Ziel
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Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn
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20.12.2005 als PDF